Über mich

Manchmal merkt man – so rückblickend – dass es Themen gibt, die einen schon, auch wenn nicht wirklich gefördert, schon ein Leben lang begleiten. Hier denke ich gerne an den Huflattich, den ich schon als Kind gesammelt, getrocknet und als Tee getrunken habe, nicht zu vergessen – nach Anleitung von Maria Treben. Ihr Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ hat mich also schon früh begleitet und und meinen Hausstand zu keiner Zeit verlassen.

2012 kam dann endlich die Gelgenheit und die Zeit, mich an eine ordentlich Ausbildung in der Kräuterwelt heranzuwagen. Beim Allgäuer Kräuterland e.V. durchlief ich die Jahresausbildung zur Allgäuer Wildkräuterführerin. Nicht nur das Kennen- und Erlernen von Wildkräutern, sondern auch der Umgang und die Verabeitung derselbigen wurde mir näher gebracht. Kräuter sammeln, trocknen, zu Cremes, Tinkturen oder auch Likören weiterzuverarbeiten – all das waren spannende neue Aufgaben.

Und wie es so manch eine Ausbildung mit sich bringt, man fängt in die verschiedensten Richtungen Feuer. Für mich als leidenschaftliche Waldgängerin „fehlte“ immer noch etwas. Und so erinnerte ich mich an Rainer Schall, den ich einmal bei einer Pilzführung kennenlernte. Auf seiner Seite erfuhr ich von der – ebenfalls Jahresausbildung – zur Naturpädagogin. Es brauchte nicht lange und ich durfte 12 wunderbare Wald-Outdoor-Wochenenden bei ihm im Treherzer Wald erleben und mein Verständnis für die Natur wuchs und wuchs.

Mein größtes Herzensthema war jedoch nach wie vor das Räuchern. Während der Ausbildung zur Wildkräuterführerin hatte ich ja bereits das Glück, Marlis Bader kennenzulernen. Da wir im Rahmen dieser Ausbildung jedoch nur einen halben Tag „Einführung in die Welt des Räucherns hatten“, besuchte ich bereits 2012 schon einige Extra-Seminare bei Marlis – und war gefesselt. Ich wusste genau – das ist meine Welt und dort will ich noch viel, viel lernen. Und so stand die nächste Ausbildung fest: Die Fachausbildung für rituelle Räucherkunde und systemische Homöopathie! Es wurde ein wundervolles halbes Jahr in Peiting mit Marlis und Atita. Sie nahmen uns mit in die Tiefen der vielen Welten, auf Reisen zu den Kräften der Kräutern und der Homöopathie, zu den segensreichen Werkzeugen, die uns zur Verfügung gestellt wurden.

Und wie sollte es auch anders kommen…… auch hier ging es weiter. An einem der Wochenenden erhielten wir Einblick in die Systemik von (Familien-) Aufstellungen – schwerpunktmäßig darauf, wie wir Mithilfe des Räucherwerkzeugs, Kräutern und Globuli Aufstellungen erleichtern und erfolgreich gestalten können. Ein Wochenende, das ich zum damaligen Zeitpunkt „eigentlich“ gar nicht besuchen wollte. Das eigentlich nicht besuchen wollen resultierte aus einigen Geschichten, die ich im weiteren Bekanntenkreis über klassische Aufstellungen gehört hatte und die mich zu dem Schluss kommen ließen, dass hier sehr viel Unheil angerichtet wurde. Aber….. ich besuchte auch dieses Wochenende und wurde regelrecht überrollt von dem was ich dort erleben durfte. Nicht nur, dass ich als Stellvertreter wohl sehr in Resonanz mit dem aufgestellten Thema ging, nicht nur dass ich es kaum glauben konnte, was ich nur als Zuschauer einer Aufstellung dort sah und miterlebte, nein, auch das was sich im Nachgang meiner Stellvertreter-Rolle bei mir selbst veränderte, all das ließ mich nicht mehr los. Bereits am darauffolgenden Wochenende bat ich Marlis um Hilfestellung, damit ich dieses Werkzeug erlernen könne. Und so kam es, dass ich nun seit April 2014 vierzehntägig nach Peiting fahre und mich dort regelmäßig als Stellvertreterin zur Verfügung stelle und in den vielen vielen Aufstellung nicht nur sehr viel erleben, sondern auch sehr viel lernen konnte.

Um auch einmal über den liebgewonnenen Aufstell-Tellerrand hinaus zu sehen, durchlief ich noch (zusammen mit meiner Freundin Tina) bei Fabian Strumpf die Ausbildung „Systemisches- und Familienaufstellen“, welche uns beiden sehr viele neue und interessante Aspekte der systemischen Arbeit nahebrachte und die wir in die bekannte Arbeitsweise mit aufnehmen konnten.

Und damit das Lernen auch ja nicht vorüber ist 🙂 – begann ich im September 2014 meine Ausbildung zur Heilpraktikerin.

Und damit bin ich nun fertig! 🙂 Die Heilpraktiker-Prüfung ist geschafft 🙂